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Noch
1979 stellten chronische Schäden der Harnwege mit Nierenversagen
bei einer Rückenmarkverletzung eine der häufigsten
lebensbedrohlichen Komplikationen dar. Heute kann man von einer nahezu
unveränderten Lebens- erwartung nach Eintritt einer
Querschnittlähmung ausgehen.
Diese hängt jedoch auch entscheidend von der Einsicht und
verantwortungsbereiten Mitarbeit der oder des Betroffenen und einer
lebenslang fortgesetzten neurourologischen Betreuung ab. Eine
ausgeglichene Blasenfunktion und die Erhaltung bzw. die
Wiederherstellung der Kontinenz tragen zudem entscheidend zur
Verbesserung der Lebensqualität bei.
Aus diesem Grund macht der regelmäßige so genannte
„Uro-Check“ schon um der Erhaltung der eigenen Gesundheit
und des Wohlbefindens willen Sinn. Turnusmäßige
Untersuchungen erlauben eine kontinuierliche Beobachtung von Blasen-
und Nierenfunktion.
Die Häufigkeit und Art der urologischen
Vorsorge- untersuchungen hängt dabei vor allem mit der Art und dem
Ausmaß der neurogenen (durch nervliche Versorgung) Blasenschädigung zusammen. Bei.......
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